Gestern wurde nun besprochen wie der Aufenthalt in Chile und Argentinien zu gestalten sei. Dabei ist man wohl zu dem Schluss, dass man sich die Hoehepunkte dieser Laender fuer eine spaeteres Leben, perdon, fuer spaeter im Leben aufhebt. Aufgrund des Zeitdruckes (in drei wochen muessen wir in Buenos Aires sein) wird man sich somit auf die Mitte Chiles konzentrieren da, sich dort gut die Grenze ueberqueren laesst und auf argentinischer Seite nicht weit von der Grenze ein Nationalpark wartet.
Nun sei's drum. Schoen ist es hier allemal ;).
Bis gestern Tagen waren wir in Valparaiso. Eine relativ grosse Stadt an der Kueste, welche wohl bevor der Panamakanal gebaut wurde ein verdammt wichtiger Warenumschlagsplatz war. Der Hafen scheint nun etwas an Bedeutung verloren zu habe, man kann aber trotzdem noch grosse Containerschiffe an der Kueste finden. Also ganz unwichtig wird er wohl immernoch nicht sein.
Das tolle an dieser Stadt ist, dass diese Stadt zur Haelfte auf Huegeln gebaut ist, Was zu kleinen gassen und Fussgaengerwegen mit Treppen fuehrt. Witzig.
Erstaunlicherweise wurden wir *nicht* ausgeraubt. ;) Kaum zu glauben, nachdem uns drei Reisebuecher, ein Deutscher im Hostel und 2 Frauen in Valparaiso gewarnt haben. Also ich hatte ja am Anfang schon ganz schoen bammel. Diese Angst hat sich jedenfalls bald gelegt und man konnt einfach nur diese schoene Stadt geniesen.
Erstaunlich ist, wieviel Hunde hier rumlaufen. Ich glaube die sind so eine Art -Parallelgesellschaft. Jedenfalls scheinen die Hunde- und die Menschenleben sich gegenseitig kaum zu beruehren. Niemand nimmt so richtig Notiz voneinander. Man ist einfach da. Gekehrt wird ziemlich haeufig sodass, die Tretminen gefahr meiner Meinung nach nicht hoeher ist als in Dresden/NS, somit stoeren auch mich die Hunde nicht.
Das Muellproblem wird hier auch irgendwie anders angegangen... Die Leute Stellen ihn einfach auf die Strasse... oder werfen ihn aus dem Fesnter. Jedenfalls ist vorgestern ca. 2 Meter neben uns eine Muellbombe eingeschlagen. Kam wohl aus dem 2. Stockwerk. Zum Glueck ist sie nicht explodiert, soll heissen der Muellbeutel ist heil geblieben.
Gestern sind wir dann mit der bahn 400 km nach sueden, nach Chillan gefahren. Die Zugfahrt war wie Zugfahrten halt sind, blos das eine andere Landschaft vorbeifaehrt. Lustig war der Schaffner, der unbedingt wollte, dass ich Fotos aus der Bremserkabine schiesse. Hab ich dann auch getan. :)
Untergekommen sind wir in einem kleinem Hostel (Hostal Canada). Ein Dreibettzimmer, also nur wir und weder angenehme noch unangenehme Mitbewohner. Geschlafen habe ich zwar gut, doch richtig munter wurde ich erst, als ich eine Runde auf der Gitarre vom Thomas spielen wollte.
Die war naemlich nicht da. Und mit ihr der Reisefuehrer. Und mit dem die CD welche wir im letzen Internetcafe gebrannt haben. Und mit der unsere Fotos in hoher Aufloesung. Gluecklicherweise haben wir diese beim zweiten Anlauf am Bahnhof wiederbekommen. Welch ein Glueck! Lasset die Saiten klingen. (Zum fruehstueck gab es broetchen mit Haar. Zum zweiten mal. :)
Zu Chillan:
Chillan ist schoen, und ich hoffe es gibt bald irgendwas zu essen :).
Subscribe to:
Post Comments (Atom)
1 comment:
Also ne Bremserkabine wars nicht. Zug war ein Triebwagen und wir wurden in den einen Fuehrerstand eingeladen, der nicht benutzt wurde
Post a Comment